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1280 Erste Erwähnung von Gellinghausen in einer Verkaufsurkunde durch Hermannus de Gelinghusen
1465 Urkunde aus Bödefeld in der Albertus von Gellinghausen, Priester in dem Münster zu Herford, dem Pastor zu Bödefeld über eine „Hexe“ mitteilt
1511 Urkunde der Freibauernschaft des Oberamtes Fredeburg
1536 Schatzungsregister (Staatsarchiv Münster, Herzogtum Westfalen, Landstände): Dietherichs Hannß, zahlt 3 1/2 Goldgulden Volmars Hannß, zahlt 5 Goldgulden
Gordeß Herman, zahlt 1 Goldgulden Jaspars Heinrich, zahlt 3 1/2 Goldgulden Johan Schmidt, zahlt 1/2 Goldgulden Volmar Sommer, zahlt 1 Ort der alde Schmydt, pauper, zahlt 1 Ort
Dorpschepper, zahlt nichts
1563 Schatzungsregister (Staatsarchiv Münster, Herzogtum Westfalen, Landstände IV,2) Dirichs Hanß, zahlt 4 Goldgulden, sein Knecht zahlt 1 Ort
Volmers Gorcken (?) zahlt 5 1/2 Goldguldon, sein Knecht zahlt 1 Ort Goerdes Herman, zahlt 1/2 Goldgulden Heinrichs Jasper, zahlt 5 Goldgulden Jasper Schmitt, zahlt 1/2 Goldgulden
Volmer Sommer, zahlt 2 Goldgulden Dorffscheper, zahlt 1/2 Goldgulden
1567 Türkensteuer, durch Erzbischof und Churfürst Friedrich angeordnet am 24.9.1567 (Scotti, Sammlung etc., Düsseldorf, 1830, I, S. 126 ff.)
Gellinghausen hat 9 Schatzpflichtige mit 18 1/2 Goldgulden
1602 Schatzungsregister des Gogerichts im Oberamt Fredeburg vom 14.03.l602 (Staatsarchiv Münster, Grafschafter Archiv, Abschrift des 17. Jahrhunderts)
Volmars Hans, zahlt 4 Goldgulden 3 Ort (= 4 3/4 Goldgulden) Diederichs Hans, zahlt 3 Goldgulden 2 Ort (= 3 1/2 Goldgulden) Jaspers Johan, zahlt 3 Goldgulden 2 Ort (= 3 1/2 Goldgulden)
Sommer, zahlt 1 Goldgulden 2 Ort (= 1 1/2 Goldgulden) Klauke, zahlt 3 Ort (= 3/4 Goldgulden) Johan Cordes oder Loschman, zahlt 3 Ort (= 3/4 Goldgulden) Dorfscheper, zahlt 1 Ort Schatzung
1612 Ersterwähnung des Eisenhammers mit zwei Herden (Staatsarchiv Münster)
1618 Ersterwähnung der Dreikönigskapelle, später dem Hl. Vinzenz geweiht
1685 Capitations-Schatz-Kepister des Jahres 1685 (Landständearchiv Arnsberg,IVA ) In Gellinghausen sind aufgeführt:
Sommer, deßen Weib, 1 Mutter, 1 Schwester, 1 Knecht, 1 Kuhmagd Vollmer, 1 Knecht, 1 Magd, 1 Weib, 1 Kuhmädchen Hanß Gördes, deßen Weib, 1 Sohn, 1 Tochter Vesenbergh, deßen Weib, 1 Kuhmädchen
Hanß Schmidt, 1 Weib, 1 Alt Vatter, 1 Kuhmädchen Henrich Baumhoff, ob inopiam, deßen Weib, 1 Schwester Hanß Georg Leffelschneider, ob inopiam, deßen Weib Scheffer, mediae conditionis
1759 Kopfschatzungs-Liste, Amt Fredeburg (Landständearchiv Arnsberg, IV A 10) Klauke Volmar, ein Branntweinbrenner, alter Volmar und deßen Frau
Gordes, ein reide Meister, 1 1/2 Hert treibender Wittmann Sommer Diderichs Godecke Schaffers, 1 Virtel Kotter schlechter condition Trippe, 1 schlechter Schuster, ledigen Standes
Schmitten, 1 schlechter Kotter Dorfscheffer
1763 Schatzregister, nach 1763 (1 Rtlr. = 36 Silbergroschen, Herdringer Archiv) Volmars, 4 Rtlr. 18 2/3 Sgr Diers, 3 Rtlr. 34 1/2 Sgr Gördes, 2 Rtlr. 9 1/3 Sgr
Sommer, 1 Rtlr. 35 1/3 Sgr Gödecke, 1 Rtlr. 12 1/2 Sgr Klauke, 2 Rtlr. 7 1/3 Sgr Schmitten, 5 Sgr
1805 Gellinghausen hat 10 Häuser mit 108 Einwohnern
1819 "Der Kreis Eslohe im Jahre 1819" (Archiv des Landkreises Meschede) Gellinghausen hat 15 Häuser mit 117 Einwohnern
1821 In Gellinghausen werden gezählt: 17 Pferde 19 Schweine 88 Kühe und Rinder 216 Schafe
1839 Gellinghausen hat 15 Häuser mit 116 Einwohnern
1860 Bau der Straße Ramsbeck - Fredeburg. Nach 6 Jahren fertiggestellt und führte mitten durch Gellinghausen
1864 Großer Brand in Gellinghausen
1867 Die erste Pferdepost von Bödefeld nach Fredeburg eingeführt. Der Postwagen kam gegen 7.oo Uhr morgens durch Gellinghausen und nachmittags gegen 16.3o Uhr zurück
1873 Entstehung der Schule im Trippenhaus
1874 Gellinghausen hat 15 Häuser mit 116 Einwohnern
1887 Ersten Telegrafenleitungen wurden verlegt
1889 Errichtung der ersten Posthilfstelle im Hause Johannes Nieder (Görs)
1890 Bau des Schulgebäudes (heute Mücke)
1895 Bau der Wasserleitung bis 1900
1900 Gellinghausen hat 15 Häuser mit 117 Einwohnern
1910 bekam Gellinghausen elektrisches Licht, Bau der jetzigen St. Vinzenz-Kapelle
1950 Gellinghausen hat 20 Häuser mit 146 Einwohner
1951 Gründung des TTC Gellinghausen
1959 Bau der TTC-Halle
1969 Schließung der Dorfschule
1980 Bau des Wasserhochbehälter und Entstehung der Wassergemeinschaft
1981 Großer Wasserstreit
1993 Erstes „Schützenfest“
2000 Gellinghausen hat 26 Wohnhäuser mit 127 Einwohnern (davon 32 von St.Georg), Einweihung des Kriegerdenkmales
2001 Gründung des Dorfvereins
2005 725 Jahre Gellinghausen
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